| umleitung |
[Mai. 18., 2005|04:56 pm] |
HIER gehts von nun an weiter. schluss mit dem elendigen livejournal |
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| (kein Betreff) |
[Mai. 18., 2005|01:45 am] |

einmal bitte "nein" sagen. vorsicht!, neutral ist grün. da hat sich jmd. aber mal richtig was einfallen lassen.. |
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| 0 0 0 B 0 0 Ks 0 0 0 |
[Mai. 14., 2005|12:46 pm] |
1. You’re stuck inside Fahrenheit 451, which book do you want to be?
äh. am liebsten keins.
2. Have you ever had a crush on a fictional character?
melchior (frank wedekinds "frühlings erwachen") u.v.a. 3. The last book you bought is:
niklas luhmann: liebe als passion. zur codierung von intimität, suhrkamp, frankfurt a. main, 1994. h. inspiriert.
4. The last book you read:
jürgen habermas: kommunikatives handeln und detranszendentalisierte vernunft. reclam, stuttgart, 2001. immer kritisch bleiben, auch wenn man nur einen bruchteil versteht.
5. What are you currently reading?
niklas luhmann: liebe als passion. zur codierung von intimität, suhrkamp, frankfurt a. main, 1994. irmgard keun: das kunstseidene mädchen. claassen verlag, münchen, 1992. kazuo ishiguro: the remains of the day. penguin books, england, 2000.
6. Five books you would take to a desert island:
"das kapital" wär auf jeden dabei. die beiden fäuste auch (die restliche literatur ist nach w. allen eh nur fußnote von goethes faust). ein ungeschriebenes mit weißem papier zum auffüllen würd ich, sofern das gültig ist, auch einpacken. "und nietzsche weinte" von irvin d. yalom, weil es mich so beeindruckt hat.
weiter mit elan: hannes |
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| (kein Betreff) |
[Mai. 11., 2005|04:06 pm] |
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statt essen : phoenix - alphabetical |
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| pie in the sky? |
[Mai. 7., 2005|01:13 pm] |
 a glance to the sky above bat yam
 the modern architecture of the new yad vashem
 my shade on the holy stones of the temple mount in jerusalem |
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| Todesangst |
[Mai. 1., 2005|01:25 am] |
"Manchmal wenn ich aus dem Fenster meiner Wohnung auf die Straße, mit ihrem hin und her, herrunter schau' und es regnet noch dazu, dann erfüllt mich plötzlich eine Traurigkeit die ich nicht beschreiben kann. Aus der Magengegend schleicht sich etwas heißes nach oben, verformt mein Gesicht und verlässt mich als Träne. Die Luft die ich in diesem Moment atme ist kühl und erzählt mir von den Dingen in ihrer Sprache. Alles was von Bedeutung ist, liegt klar vor mir. Nichts ist von Bedeutung, außer Du."
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| (kein Betreff) |
[Apr. 13., 2005|08:16 pm] |
Genauso wie damals, als Herr H. die Welt, zumindest ganz Europa mit der Eisenbahn bereiste und genötigt war die verdreckten Toiletten der Züge aufzusuchen, genauso fühle er sich jetzt. Von Uringeruch umgeben, erzählt er, saß er auf der Kloschüssel, den Blick immer auf den Aufkleber an der Tür gerichtet. Auf dem Aufkleber stand geschrieben: Bitte verlassen sie den Raum so, wie sie ihn vorfinden möchten. Herr H. meint das ganze Leben sei so. Herr H. erzählt einem würde gesagt: man könne machen was man wolle und wenn einemr was nicht gefalle, dann solle man es selbst in die Hand nehmen. Man sage sich: man solle sich angemessen benehmen und seinen Nächsten lieben und man denke was von Moral und mache sich wahnsinnig viele Gedanken. Und dann wolle man nur pissen gehen und säße gleich im Urin der Vorbenutzer und zu guter letzt soll solle man die Pisse seines Nächsten auch noch aufwischen, échauffiert sich Herr H. Herr H. fragt wo man denn dahin käme, wenn man immer protestiere. "Da piss ich lieber im Stehen, mit dem Rücken zum Aufkleber an der Tür", verteidigt er sich beim Gehen. |
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| baty yam promenade |
[Apr. 6., 2005|05:23 pm] |
Das Imitat





Eins




(ich entschuldige mich für die miserable qualität) |
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| my apperception |
[Apr. 4., 2005|11:35 pm] |
 budapest, airport toilet
 bat yam, keyhole view out of my hosts apartment
 pupil's disco after supper from eight to ten, snapped through a hole in a chair |
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| so schnell |
[Mär. 29., 2005|01:58 pm] |

der wecker klingelt, man steht auf und das verlangen nach einer zigarette ist stärker als der hunger, deshalb ersteinmal der griff zum tabak bevor man sich aus dem bett bequemt. dann, immernoch mit hungrigem magen, der wille den tag produktiv zu gestalten. lesen, schreiben, musik machen, reiten, in die disco gehen. zum schlagzeug spielen singen? nein. jetzt schreiben? ne, irgendwie nicht. hoimar v. dithfurt lesen? ne, jetzt nicht. nitzsche, das wär jetzt was, aber da hab ich ja leider grad nichts da. dann ist es plötzlich drei uhr. ich wünschte ich würde mich für tennis interessieren. völliges, absolutes desinteresse an reelen, wirklichen, mancher würde sagen sinnvollen dingen. da war doch noch was. halb vier. ich könnte melancholisch werden, was zu rauchen kaufen und irgendwo sitzen mit den gedanken wo anders. nein, das macht man sonst schon zu oft. ich bin auf den hund gekommen. die zeit rast, während ich mich immer wieder in meinem zimmer umsehe. übers telefon der versuch jemanden zu erreichen der was zu erzählen, zu besprechen hat. schon zwanzig tausend zigaretten ausgedrückt. in meinem magen zieht es. es gibt ja noch die liebe. die ist weit, weit weg und auch nicht mehr als die hälfte.
und noch keinen schritt weiter. das spiel ist sicherlich nicht schwierig zu kapieren. |
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| ich.bin.weg. |
[Mär. 11., 2005|10:52 am] |
in den nächsten stunden fahre ich nun endlich richtung israel. und damit ihr wisst wo ich bin:

viel spaß im kalten deutschland, tut nichts was ich nicht auch tun würde.--> # |
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